ONKELZ BERLIN WALDBÜHNE 29.8.2019 Hier Könen sich alle Leute austauchen zur evtl anreise oder Treffen vor Ort

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    :freiwild:

  • Der Tages Ablauf für Morgen


    Zeiten | Berlin

    27. August 2019

    Guten Tag zusammen

    hier sind die finalen Zeiten für die Show in Berlin. Alle anderen sind nicht aktuell.

    Bitte beachtet folgende Timings:

    Einlass: 16.45 Uhr
    Toxpack: 18.45 Uhr
    Böhse Onkelz: 20.00 Uhr

    Viele Grüße und bis übermorgen!

    B.O.


    Quelle: http://www.onkelz.de/news/2019/08/zeiten-berlin/


    Wir sehen uns Morgen Steini_2206 _22 ? Pichelsberger Krug Berlin

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  • Super du erkennst mich an meiner BO Kutte :guckstduhier: Zeigt her eure Kutten


    dann würde ich mal sagen bis Morgen :cheers:

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  • Hoffe du bist gut nach Hause gekommen und hattest deinen Spaß Steini_2206


    Konzertbericht // Berlin, Waldbühne


    Berlin ist Geschichte. Berlin schreibt Geschichte. Ich werde sie euch erzählen! Denn einmal mehr wird mit den nun folgenden Zeilen ein Konzert, dass über die letzten Wochen und Monate von so vielen Menschen akribisch vorbereitet, organisiert und letztlich von 22.000 Fans herbeigesehnt wurde, zu einem Wimpernschlag einer fast 40-jährigen Band- und Bühnenhistorie. Moment mal, Waldbühne? Na, da war doch mal wat…

    Es ist ein sonniger Freitag, dieser 02. Juni 2000. Die Onkelz spielen nach neun Jahren zum ersten Mal wieder in der Hauptstadt. Der krönende Abschluss einer erfolgreichen Tour 2000 und bis heute, so wird es zumindest mehrheitlich überliefert, eines der besten Konzerte der Band. Im Publikum und damit ein Teil des Spektakels, der damals gerade 21-jährige Thomas Rademacher. Thomas, kurz Tommi, steht mit großen Augen und einigem Pathos im Herzen vor einer seiner absoluten Lieblingsbands. Er beschließt in diesem Moment, mit den letzten Zeilen von „Erinnerungen“, dass er einmal mit seiner eigenen Band, die es damals noch zu gründen galt, in diesem großartigen Amphitheater spielen würde.

    19 Jahre später. Es ist wieder sonnig und warm. Sehr warm sogar. Das Aufeinandertreffen aller Gewerke und Verantwortlichen fühlt sich für mich immer ein bisschen nach Klassentreffen an, auf das ich mich jedes Mal wieder freue. Überall wird gearbeitet, vorbereitet und letzte Hand angelegt. Das Wiedersehen der Onkelz mit der Berliner Waldbühne, nach fast zwei Jahrzehnten, soll schließlich gelingen. Zuvor hatte die Band die Arbeiten an ihrem kommenden Studioalbum auf Ibiza unterbrochen, um sich in Karlsruhe unter besten Bedingungen für die anstehenden Shows vorzubereiten. Wer sich übrigens wie ich, schon immer vor dem Einschlafen gefragt hat, wie die Bands eigentlich in der Waldbühne zu eben jener kommen, dem sei gesagt, dass es tatsächlich einen unterirdischen Tunnel gibt. Dieser verbindet den Backstagebereich mit der Bühne und ist eher nichts für klaustrophobisch veranlagte Menschen. Einmal jedoch durchquert, eröffnet sich einem der Blick direkt von der Bühne, in dieses außergewöhnliche Rund aus Steintreppen.

    Kaum habe ich ein wenig dieser beeindruckenden Kulisse inhaliert, verrät mir ein Blick auf die Uhr, das soeben der Einlass begonnen hat. Ich platziere mich rechts neben der Bühne und beobachte voller Vorfreude die nun folgende Szenerie, in der sich tausende Menschen, gladiatorenähnlich und im Stechschritt, die fast 90 Stufen (nein, ich habe sie nicht selbst gezählt) nach unten zur Bühne kämpfen werden. Für einige bereits die erste ernstzunehmende, in Teilen auch unlösbare, Prüfung des Tages. Der Mann neben mir, offenbar ein Mitarbeiter der Waldbühne, scheint ähnlich gespannt zu sein und erzählt mir ungefragt: „Den Letzten, der hier die Treppen runterjeflojen ist, den konnten wa direkt wieder wegfahr´n. Kopp kaputt.“ Ahja... Ich beschließe daraufhin kurzerhand ein Posting in unseren sozialen Kanälen zu veröffentlichen, das zur Vorsicht beim Treppensteigen ermahnt. Dank der anwesenden Ordner und Security verläuft der Einlass aber reibungslos. In der ersten Reihe sehe ich wieder viele altbekannte Gesichter. Die Ersten von ihnen waren wohl bereits in den frühen Morgenstunden vor Ort, um sich den besten Platz vor der Bühne zu sichern. Wahnsinn!

    Apropos, Wahnsinn. Erinnert ihr euch noch an Tommi? Der ist mittlerweile so alt wie die Onkelz selbst und Gründungsmitglied der Berliner Streetcore-Ikonen von Toxpack. Die fünf Berliner eröffnen den heutigen Abend und sind bereits beim Matapaloz-Festival durch ihre starke Live-Performance aufgefallen. Es ist jetzt 18:45 Uhr und damit Zeit für Brot und Spiele! Toxpack betritt die Arena und lässt von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass sie die anwesende Menge ordentlich einheizen wollen. In 11 Runden gibt es einen bunten Schlagabtausch durch ihre bisherige Diskografie. Am Ende gewinnt Toxpack nicht nur den Kampf gegen die Hitze, sondern mit Sicherheit auch einige neue Fans. Das war doch schon mal ein gebührender Auftakt für den heutigen Abend. Danke, Toxpack!

    Nach einer kurzen Umbaupause, die Ränge sind mittlerweile bis zum letzten Platz gefüllt, verstummt die gespielte Musik. Ein untrügliches Zeichen, spätestens jetzt seine Aufmerksamkeit in Richtung Bühne zu lenken. Es geht los! Auf den Leinwänden erscheint ein Dreieck, das an die Illuminaten angelehnt ist und aus den Boxen ertönt das legendäre Intro der „Live in Dortmund“, das auch bereits im vergangenen Jahr bei den Stadionshows verwendet wurde. Die erste Gänsehaut des Abends verteilt sich wohlig über meiner Haut. Ich werfe einen letzten Blick in das weite Rund und sehe Gesichter voller Vorfreude auf den heutigen Abend. Teilweise über hunderte Kilometer bei sengender Hitze angereist und seit Stunden auf den Beinen. Es beeindruckt mich wirklich immer wieder nachhaltig aufs Neue, welche Strapazen und Wege ihr auf euch nehmt.

    Wer nun jedoch dachte, dass Stephans knurrender Bass, den Song „Hier sind die Onkelz“ einläutet, der wurde überrascht. Der erste Song des heutigen Abends ist nämlich „Ich bin in dir“ in der 2001er Version. Sofort fliegen die ersten Bierbecher in die Luft und es entlädt sich die Anspannung in den Berliner Abendhimmel, die das Intro zuvor noch provozierte. Vor mir eine Wand aus Staub und um mich herum, wird bereits jetzt jede Zeile bis zum kollektiven Stimmbandversagen mitgesungen. Noch bevor ich Luft holen kann, stimmt Gonzo mit „Gehasst, verdammt, vergöttert“ bereits den nächsten Kracher der Setliste an. Ich sehe nur Hände und Pogo, soweit mein Auge reicht und ich höre den besten Chor der Welt. Immer wieder schallt es „Oh, wie ist da schön“ ins weite Rund. Neben der schon jetzt großartigen Stimmung fällt mir auch der verdammt gute Sound von der Bühne auf. Ich kann es nur immer wieder und wieder betonen, wie stolz wir darauf sind, eine so hervorragende Crew zu haben, die einen großen Teil dazu beitragen, dass diese Konzerte so unvergesslich für uns alle bleiben.

    Wer meine Konzertberichte kennt, der weiß, dass ich nie die gesamte Setliste seziere, sondern nur auf eben jene Songs eingehe, die für mich auf irgendeine Art zum Highlight des Abends wurden. Da wäre zum Beispiel „Leere Worte“. Zugegeben, den hatte ich schon des Öfteren in meiner Top10, aber es wäre gelogen, wenn er nicht auch heute darin auftauchen würde. Der Song ist einfach von vorne bis hinten ein Brett. Kevin läuft zur Höchstform auf und als er die Zeilen „Jeden Tag die gleiche Scheiße, ich will hier raus – ich will hier raus“ so unverkennbar in den Abendhimmel brüllt, wird einmal mehr klar, dass er das verbalisiert, was 22.000 vor ihm denken und fühlen. Ich weiß nicht, wie es euch selbst geht, aber ich freue mich nach jeder gelungenen Show wie ein kleines Kind, Kevin in dieser Verfassung, mit dieser Stimme zu erleben. Noch bevor ich diesen Gedanken zu Ende denken kann, folgt mit „Keine Amnestie für MTV“ schon der nächste Kandidat auf den Preis für meinen „Song des Abends“. Die Nummer habe ich jetzt schon so oft live genießen dürfen und jedes Mal aufs Neue, erwische ich mich dabei, wie ich selbst Zeile für Zeile mitsinge, als gäbe es kein Morgen mehr. Für mich einer der besten und komplettesten Onkelzsongs bis heute.

    Übrigens, die heutige Setliste, die ich mehr als nur gelungen finde, stimmt an 15 Positionen exakt mit der Setliste vor 19 Jahren überein. Ich notiere mir, „never change a winning Setliste“! Zwei Perlen finden sich dann bei etwa der Hälfte des Konzerts. Zunächst mit „Entfache dieses Feuer“. Ein musikalisches Statement, das auch 26 Jahre nach seinem Erscheinen, bis heute nicht an Aktualität verloren hat. Gleiches gilt für das ebenfalls gespielte „Nenn mich wie du willst“. Letzteres Stück ist sogar schon 27 Jahre alt. In Worten: Siebenundzwanzig! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen.

    Kurz darauf folgt ein Block, bei dem die Stimmung nun endgültig ihren Siedepunkt erreicht. Mit „Kirche“, „So sind wir“ und „Terpentin“ wird das letzte Drittel des Abends eingeläutet. Normalerweise kann ich live nicht viel mit „Terpentin“ anfangen. Vielleicht habe ich die Nummer auch einfach zu häufig gehört. Heute aber singe ich jede Zeile lauthals mit und bin fast ein bisschen von mir selbst erschrocken. Heute ist irgendwie alles anders. Die perfekte Symbiose aus Stimmung, Klang, Licht und den Onkelz. Bis zum letzten Lied, das auch heute wieder „Erinnerungen“ heißt, wird jeder Song, jedes Wort und jede Note ekstatisch gefeiert.

    Mit etwas Abstand bleiben für mich im Wesentlichen zwei Erkenntnisse als Extrakt des Abends. Vincent Röhr, der Sohn von Gonzo, spielt sein erstes Konzert in Deutschland mit den Onkelz und liefert einfach ab, als hätte er die letzten Jahre nichts anderes gemacht. Hut ab!

    Die Onkelz, als Einheit, spielen für mich eines der besten Konzerte seit der Reunion. Dass sich vier Menschen fast 40 Jahre miteinander verbünden (die durchschnittliche Ehe in Deutschland hält knapp 15 Jahre) und nach all dieser Zeit, noch immer mit so viel Spielfreude, Akribie und Professionalität auf der Bühne stehen, ringt mir verdammt großen Respekt ab.

    Stephan beschließt das Konzert mit: „Wir haben jede Sekunde heute Abend hier genossen“ und fügt an „Ich ziehe ganz demütig den Hut vor das, was ihr uns gegeben habt.“ Stimmt, das konnte man sehen und fühlen. Berlin, ich hoffe, es hat euch auch so großen Spaß gemacht wie uns. Aber noch viel mehr hoffe ich, dass wir nicht nochmal 19 Jahre warten müssen, bis wir die Berliner Waldbühne wiedersehen.

    Macht´s jut!

    Marco Matthes

    Fotocredits: Christian Thiele & Tobias Stark - TS.Pictures

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  • Ne bin ja danach direkt zum Bahnhof Wannsee und nachts noch zurück gefahren war ja Samstag schon wieder in Hessen Beim Großen 3 Regionen Treffen

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