Beiträge von WillF

    Solltest Du eine Antwort von der Redaktion erhalten, wäre ich für eine Veröffentlichung hier dankbar.

    Sehr guter Leserbrief übrigens! Den Text von Johannes Rau merk ich mir! :smiling_face:

    Fragen zu den Datenschutzrichtlinien des Onlineshops:

    1. Was hat der Onlineshop mit Partnerschafts-/Kontaktvermittlung zu tun?
    2. "Im Rahmen der Kontaktvermittlung werden Ihre Daten auch an Dritte weitergegeben." - Was soll das heißen?

    Ich möchte eigentlich gern im Shop bestellen, aber die Datenschutzrichtlinien sind schon etwas seltsam.

    Könnte jemand aus dem Shop das klarstellen? Kann es sein, dass die Datenschutzrichtlinien von einer Partnerschaftsvermittlungsseite per STRG+C und STRG+V rauskopiert worden sind? :grinning_squinting_face:

    Ich hab mir den Bericht jetzt doch angeschaut.

    Da scheint jemand wirklich recherchiert zu haben. Warten wir mal ab, ob demnächst wieder irgendwelche dämlichen Berichte kommen oder ob das nun der Beginn einer besseren Berichterstattung ist.

    Jetzt fängt da drüben noch einer an, zu schreiben, dass "viele, viele" aus "Bauten fremder Welten" im Song "Brixen" Moscheen machen würden... Aber das naheliegendste, dass einfach bestandsfremde Architektur damit gemeint sein könnte, das fällt denen nicht ein.

    Wenn man Texte unbedingt falsch verstehen möchte, dann schafft man das auch mit "Alle meine Entchen", weil es in dem Lied sicherlich darum geht, zu tauchen, während man geritten wird.

    Und Leute, bitte ab sofort: Nicht mehr auf Provokationen der Medien reagieren! Ihr seid damit Kanonenfutter für diejenigen, die Euch das Wort im Mund rumdrehen!

    Die machen sich auch noch darüber lustig, wenn man sich von Extremismus distanziert! Denkt mal darüber nach!

    Das ist das, was ich in meinem Beitrag u.a. meinte!

    Ja, aber wie bekommt man die Frei.Wild Fans dazu, einfach nicht mehr auf diesen Dumpfsinn zu reagieren? Sollte die Band dazu nicht mal ein Statement veröffentlichen, den Fans erklären, was das für Mechanismen sind, und ihnen den Tipp geben, einfach nicht darauf zu reagieren und die journalistische Unanständigkeit einfach ins Leere laufen zu lassen?

    Ich möchte doch noch eines hier loswerden, zum Nachdenken, auch für Journalisten, falls sie das hier lesen:

    Was da von Spiegel.TV geboten wird, ist unterstes Niveau. Es wird ausgenutzt, dass die Fans von Frei.Wild - teilweise in einem übertriebenen Maße - loyal zu "ihrer" Band stehen. Und dann macht man sich lustig über die emotionalen Äußerungen auf dem Spiegel.TV-Facebook-Forum, und in einem Beitrag sogar über Rechtschreibfehler. Den dazugehörenden Beitrag von der Facebook-Seite von Spiegel.TV habe ich archiviert. Auf andere herabschauen ist eine zutiefst menschliche, aber auch eine zutiefst unwürdige Verhaltensweise. Besonderns perfide (ja, genau, unredlich!) finde ich, wenn ausgebildete Journalisten auf Menschen herabschauen, die der Rechtschreibung nicht ganz so mächtig sind.

    Was würde passieren, wenn Spiegel.TV auf One Direction losgehen würde?

    Spiegel.TV zeigt uns deutlich, wie niveaulos Journalismus inzwischen geworden ist. Sieht man auch an den vielen Castingshows, bei denen billig Menschen ausgenutzt werden. Quote und Auflage auf Kosten anderer.

    Wer sehen möchte, wie sehr sich Journalisten auf Kosten anderer amüsieren, klicke einfach auf den Link. :winking_face:

    Ich bin dafür, mit diesen ganzen provokativen und auflagegeilen Medienheinis nicht mehr zu reden.

    Sie benutzen Frei.Wild nur, um Quote oder Auflage zu erreichen. Das sind für mich parasitäre Zustände. Die Medien werden die Pressefreiheit in Deutschland so lange überstrapazieren, bis wir hier ungarische Verhältnisse bekommen. Und dann wollen sie es nicht gewesen sein, die das ausgelöst haben, mit ihrer ach so freien und aufklärenden Berichterstattung.

    Also, am besten keinen Dialog mehr mit solchen, denen es nicht um Ausgewogenheit geht, und einfach auf keinerlei Provokation mehr eingehen. Lasst sie in ihrem Sumpf alleine, dort können sie sich suhlen - aber ohne uns. Zu einem Umdenken bekommt man dieses eitle Journalistenvolk sowieso nicht, die wissen sowieso alles besser.

    Spiegel.TV, ich werde Eure tolle Seite sicherlich nicht bereichern, ich werde sie mir nicht anschauen, und ich werde Eure Wellness-Empörungs-Sendungen nicht sehen. Die sind mir sowieso generell viel zu depressiv. Deutschland ist schön. Die Freiheit aller Menschen in Deutschland ist kostbar. So einfach ist das. Missioniert Euch selbst. Dankeschön.

    Was hat Rummenigge gesagt? ist an mir vorbei gegangen!

    Dass man im DFB-Pokal-Finale auch noch mit 1,8 Promille noch ne Chance hätte... den Spruch find ich völlig neben der Spur. Rummenigge ist auch einer der wenigen beim FCB, mit denen ich mich nicht so ganz identifiziere.

    War fast schon drauf und dran euch (ein kleines bisschen) zu mögen, aber dann kam zum Glück die Aussage von Herr Rummenigge :face_with_rolling_eyes: :daumenrunter: Das ist an Arroganz und Respektlosigkeit nicht mehr zu überbieten. Sowas hat mit Fairplay nix mehr zu tun. Da weiß ich wieder warum mir dieser Verein so unsympathisch ist (milde ausgedrückt).

    Ich bin Mitglied beim FC Bayern und möchte mich bei allen VfB Stuttgart-Fans für die Entgleisung des Herrn Rummenigge entschuldigen. Bei aller Euphorie, die so ein gewonnenes Champions League Finale mit sich bringt, darf so etwas Überhebliches nicht kommen. Der FC Bayern ist diese Saison bei allen Erfolgen, bei allem Geschichte-schreiben so schön demütig, und jetzt das. Mich hat dieser Satz von Herrn Rummenigge genauso geärgert wie jeden VfB-Fan, glaubts mir.

    Der Beitrag ist zu voll von Vorteilen, um ihn zu kommentieren. Kategorisierung aufgrund von Äußerlichkeiten find ich ziemlich problematisch. Gutmenschen dürfen das wohl.

    Wenn ich was schreibe, dann versuche ich auch immer, den Namen der Band wegzulassen. Ich will im Gegensatz zur Süddeutschen nicht auch noch Werbung machen.

    Was Medien unter dem Deckmantel der "Information" treiben, ist für mich ein Skandal. Aber immerhin wurde inzwischen zumindest ein Link aus dem Beitrag bei der SZ entfernt.

    Mir gehts eher darum, was für dämliche Artikel von der Süddeutschen gebracht werden, und dann auch noch von einem Ressort, das sich "Investigativjournalismus" nennt. Auf diese Art von investigativ kann ich verzichten. Investigativ wäre in diesem Fall folgende Vorgehensweise:

    (1) These aufstellen: Wer 5 Töne in weniger als 40 Noten ähnlich macht wie jemand anders, dem kann man unterstellen, dass er das andere Lied gehört hat.

    Die These an und für sich ist schon lächerlich, aber das macht nichts, man hat ja ausreichend Leser, die Musikkonsumenten sind, aber selbst keine Musik machen, und die den Schwachsinn dieser These nicht überprüfen können.

    Jetzt die weiteren Schritte von echtem Investigativjournalismus, auf Basis der von der Süddeutschen aufgestellten These:

    (2) Haufenweise Lieder hören.
    (3) Ideen entwickeln, welche Songs von anderen Bands ähnlich klingen. Da dürfte sich auch einiges finden, was dem eindeutig linken Lager zuzuordnen wäre. Weil Rockmusik einfach oft trivial ist.
    (4) Komponisten dieser Songs mit Ähnlichkeit zu anderen Liedern konfrontieren.
    (5) Zu der Erkenntnis gelangen: Es gibt viele Lieder, die ähnlich klingen, aber das liegt einfach daran, dass Populärmusik meist trivial ist. Recherche einstellen. Aber scheiße, dann wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen, und man hätte nicht mal einen Artikel.

    Ihr seht deutlich den Unterschied des auf inhaltsarmen Unterstellungen basierenden Artikels der Süddeutschen zu einer investigativen Vorgehensweise.

    Übrigens: Das was der vom Gericht bestellte Gutachter schreibt, heißt nichts anderes als: Die strittige Stelle ist viel zu trivial, um sie unter dem Aspekt des Abkupferns zu betrachten. Oder anders, noch deutlicher gesagt: Die strittige Stelle ist viel zu trivial, um eine signifikante Wahrscheinlichkeit vorauszusetzen, dass man nicht von alleine drauf kommen könnte, sie zu komponieren. Wenn das Gericht dem Gutachter folgt, wird es sagen: Verfahren eingestellt, die Stelle ist zu wenig, um einzigartig zu sein.

    Aber die Süddeutsche macht lieber draus, dass das Gutachten die Frage, ob Burger Nazilieder hören würde oder nicht, nicht beantwortet. Das stimmt, das Gutachten beantwortet aber die Frage, ob die Stelle zwingend abgekupfert sein muss, in aller Deutlichkeit. Und damit sagt das Gutachten auch, dass Burger die Stelle auch wirklich selbst komponiert haben kann.

    Aber darauf geht unser Investigativjournalismus nicht ein, sondern saugt sich lieber einen Scheißdreck aus den Fingern.

    Jeder Musiker und Komponist könnte über diese Komödie eigentlich lauthals loslachen, wenn er nicht selbst mal von einer noch viel schlimmer eskalierenden Hetzjagd betroffen sein könnte, wie es in anderen Fällen schon passiert ist.

    Das geht im Entertainment verflucht schnell, dass man auf der Abschussliste der Medien landet. Man muss nur mit seinem Ruhm nicht allzu gut klarkommen und durchdrehen, besoffen erwischt werden oder sich die langen Haare abrasieren lassen, dann rennen die Arschlöcher unter den Journalisten einem wie die Hyänen hinterher und verschlimmern die Lage des einzelnen Menschen, um Auflage und Quote zu verbessern. Und dann reden sich diese Vollidioten auch noch damit raus, dass die Leser das lesen wollen. Hauptsache rumschmieren, aber nicht die Verantwortung dafür tragen wollen. Das ist aus meiner Sicht feiges und gewissenbefreites Verhalten, kein Journalismus.

    Fakt ist, dass es sich um ein überaus popliges Solo handelt. Da muss man auf der Gitarre nicht mal groß die Finger bewegen, um das zu spielen. Solche Soli "komponiert" ein 8jähriger Gitarrist, der gerade mal 4 Wochen Gitarre spielt. Ich hab mir das Solo gestern angehört und konnte es nach einer Minute selbst spielen. So viel zur Komplexität der strittigen Stelle.

    Aus meiner Sicht ist es völlig egal, ob bei dem vorliegenden musikalischen Niveau etwas gleich oder ähnlich klingt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es abgekupfert ist, ist sehr gering, weil es schlichtweg ein dämlich einfaches Solo ist.

    Mein Gitarrenlehrer hat mir gestern erzählt, dass er selbst mal für seine Jazzband ein Stück komponiert hat. Jazz ist sicherlich nicht so trivial wie Rockmusik - sorry, Frei.Wild - aber dennoch ist er erschrocken, als er irgendwo mal ein Stück gehört hat, bei dem ein wesentlicher Teil des Stücks fast 1:1 klingt wie das von ihm komponierte. Ich habe ihm gestern das Lied von Frei.Wild vorgespielt, und er hat mir gesagt, dass sein Stück in der Tonfolge, im Rhythmus deutlich anspruchsvoller ist.

    Es passiert also sogar bei wesentlich anspruchsvollerer Musik als der strittigen Stelle im Frei.Wild-Song, dass man unbewusst plagiiert. Und: Hier hat sich im Hintergrund ein großes Geschäftsfeld für Anwälte aufgetan; viele Plagiatsvorwürfe werden "unter der Hand" geregelt. Dabei ist dem Komponisten meistens egal, ob er wirklich plagiiert hat oder nicht - er meidet die negative Presse. Und wird dadurch schnell erpressbar.

    Unser Notensystem hat 12 Töne. Die Art und Weise, wie diese aneinandergereiht werden können, ist also begrenzt. Wenn man davon nun nur 5 Töne verwendet - wie im Lied von Frei.Wild - dann wirds noch beschränkter bei den Kombinationsmöglichkeiten.

    Als Beispiel kann ich "Can't Stop" von den Red Hot Chili Peppers anbringen: Dort wird der Gesang auf zwei Töne komprimiert, und wenn die RHCP Lust dazu hätten, könnten sie fast jeden Rapper verklagen, der danach ein Lied rausgebracht hat. Aber sie haben es nicht nötig.

    Und bevor jetzt hier jemand ein Bashing beginnt, weil ich die Lieder von Frei.Wild für wenig komplex halte: Ja, dazu stehe ich. Das Wesentliche der Musik ist jedoch nicht Komplexität, sondern dass sie ankommt. Und das trifft auf viele Frei.Wild-Lieder bei mir zu.

    Oh ein Gedanke noch: Was würde bei der Süddeutschen eigentlich passieren, wenn ein Lied von Mia oder Kraftklub oder den Ärzten ähnlich klingen würde wie ein indiziertes Rechtsrocklied? Würde dieses Blatt auch schmieren, dass die Vermutung besteht, dass die Komponisten Nazimusik hören würden?

    Ja, wenn man linksemotionale Artikel schreibt, schießt man manchmal deutlich über das Ziel hinaus und lässt die Menschen in Scharen rechts werden. Weil sie die Schnauze voll von den Linken haben.

    Ich gehe hier kurz auf Stuttgart 21 ein, weil das irgendwie doch hier her passt: Der Volksentscheid in Baden-Württemberg wurde verloren, weil die Menschen die Schnauze voll hatten von Rechthaberei, ständig das Haar in der Suppe suchen, und den Demos vor dem Hauptbahnhof. Viele, mit denen ich im Nachgang gesprochen habe, haben geantwortet, dass sie Stuttgart 21 schon scheiße finden, aber die nervtötenden Gegner finden sie noch beschissener.

    So mancher könnte nach rechts abdriften, weil linke Aufklärer auf die Nerven gehen.

    Ich kenn das Lied von jener Band nicht. Aber dieses kurze Solo von Frei.Wild ist einfacher als "Alle meine Entchen". 5 Töne auf 38 Noten verteilt. Und ich gehe davon aus, dass "Alle meine Entchen" plagiiert werden kann, ohne das Original zu kennen, dann ist das bei dem Solo von Frei.Wild genauso. Da ist es schon sehr konstruiert, was die Süddeutsche da bringt.

    Hier steht das, was ich als Musiker dazu sage. (relativ ausführlich, aber sorry, es geht nicht in wenigen Worten, den süddeutschen Unfug zu widerlegen)


    Danke ;D
    ja da waren schon ein paar schöne spiele dabei gegen euch :p (sage nur Diego und 2004! :P)


    Das fehlt mir auch beim VfB Stuttgart: Man hatte früher so schöne Neckereien vor dem "Südderby", und heute traut sich keiner was zu sagen. Die VfB-Fans nicht, weil die Mannschaft gegen die Bayern immer die Hosen vollhat, und die Bayern-Fans nicht, weil da jedes Wort eines zu viel ist.

    Ich wünsche mir den VfB Stuttgart früherer Tage zurück...