Spendenprojekte

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Spendenprojekt 2008 - Spendensumme € 776,46.-


Spensensammlung für Rockbands Helfen (RBH).


Spendenprojekt 2009 - Spendensumme € 150,00.-

Banner versteigert für Sunny Zimmermann (Delphintherapie)


Spendenprojekt 2010 - Spendensumme € 5.555,55.-



ProKids erhält den symbolischen Scheck der FWSC-Mitglieder. (von links): Alexander Scherrmann (FWSC-Ausschuss-Mitglied), Tobias Hensler (FWSC-Vize), Gerhard Waldmann (Stiftungsratsvorsitzender ProKids VS), Vanesa Günther (FWSC-Kassiererin), Katrin Schwager (FWSC-Schriftführerin) und Joachim Spitz (Stiftungsgeschäftsführer ProKids VS). Foto: privatFoto: Schwarzwälder-Bote


Fans beweisen Herz für Kinder

Villingen-Schwenningen. Sie alle verbindet die Leidenschaft zur Musik der Südtiroler Hardrock-Band Frei Wild. Doch soziales Engagement ist ihnen genauso wichtig. Mit ihrem jüngsten Spendenprojekt haben die Mitglieder des Frei-Wild-Supporters-Club (FWSC) 5555,55 Euro für die Stiftung ProKids gesammelt.

Der Initiator der Stiftung, Joachim Spitz, und Stiftungsratsvorsitzender Gerhard Waldmann nahmen den Scheck für ProKids mit großer Freude entgegen. Waldmann bedankte sich bei allen Helfern "für das sensationelle Engagement". Die Hilfsbereitschaft sei keine Selbstverständlichkeit. Den Dankesworten schloss sich Spitz an und versicherte: "Das Geld ist in guten Händen und kommt direkt sozial benachteiligten Kindern in der Region zugute." Neben der Finanzierung warmer Mittagessen werde beispielsweise einem Bus voll Kindern ein sorgloser Tag im Europa-Park Rust ermöglicht. Von der Fahrt über den Eintritt bis hin zum Proviant-Paket werde es den vom Kinder- und Familienzentrum (KiFaz) betreuten Kindern an diesem Tag an nichts fehlen.

Waldmann unterstrich die Bedeutung der Spenden für die Stiftung: "Wir stehen noch am Anfang, und unser Ziel ist, das Stiftungskapital zu erhöhen. Denn es gibt noch sehr viele Kinder im Schwarzwald-Baar Kreis, denen wir unsere Hilfe zukommen lassen wollen." Die Mitglieder und Helfer der Stiftung arbeiten alle ehrenamtlich, sodass das Geld vollständig denen zugute kommt, die es benötigen.

Der Frei-Wild-Fan-Club mit rund 900 Mitgliedern sammelte nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Südtirol, Österreich und der Schweiz. Der Ideenfindung für neue Aktionen waren dabei keine Grenzen gesetzt: Sammeln auf Partys, Regionstreffen, auf dem Königsfelder Weihnachtsmarkt oder durch Spiele auf Busfahrten sowie unzählige andere kleine und größere Aktionen. Die Mitglieder hoffen auf Nachahmer: "Vielleicht nehmen sich andere Vereine ja ein Beispiel an uns", erklärt Tobias Hensler, stellvertretender Vorsitzender des FWSC.

Weitere Informationen: www.ProKids-Stiftung.de

Schwarzwälder-Bote, 10.02.2011 20:10 Uhr

Quelle:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-fans-beweisen-herz-fuer-kinder.06c66d29-d11b-44f2-9adb-3e1e64c72cd4.html

Spendenprojekt 2011 - Spendensumme € 4.200,00.-



Musikfans mit Herz für sozial Schwache: Thomas Fischer vom Bundesvorstand des Fanclubs Frei.Wild überreichte der Leiterin des Frauen- und Familientreffs einen 4200-Euro-Scheck sowie ein eigens für diesen Anlass von der Band handsigniertes Bild.

Frei.Wild-Fans mit Herz für Schwache

Seelow (MOZ) Für Sabine Horn, die Leiterin des Familien- und Freizeittreffs in Seelow, war es wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. Der Frei.Wild Supporters Club übergab ihr 4200 Euro für die Arbeit zugunsten von Kindern aus sozial schwachen Familien.


Bei Begegnungen mit Fans der Rockband Frei.Wild dürften die wenigsten an sozialen Einsatz denken. Mit den schwarzen bedruckten T-Shirts und Jacken stehen sie eher für die Fun-Gesellschaft. Der Abend im Frauen- und Familientreff zeigt wieder einmal, dass Äußerlichkeiten durchaus täuschen können.

Thomas Fischer ist begeisterter Anhänger der Deutschrock-Band aus Südtirol. Der Seelower ist sogar Mitglied im Bundesvorstand des Fanclubs. In der lockeren Runde erzählt er über die Band, kommt ins Schwärmen, als er über den Aufstieg der Musiker berichtet. „Die Band ist unangepasst, legt die Finger indie Wunden der Zeit und spricht durch ihre oft unbequemen Texte vielen einfachen Leuten aus der Seele“, sagt er.

Die Verbindung zur Basis sei auch dem Fan-Club wichtig. Fischer erzählt, dass es in allen Bundesländern Clubs gibt. Sie treffen ihre Band nicht nur auf Konzerten, sondern auch zu Clubfesten. Seit der Gründung habe es sich der Club zur Aufgabe gemacht, etwas vom großen Zusammenhalt und der Lebensfreude an jene abzugeben, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Man suche sich gezielt regionale Projekte, vor allem zugunsten von Kindern und Jugendlichen. Fanartikel, die der Club von der Band bekommt, werden für einen Obolus verkauft oder versteigert. Der Erlös fließe in solche Projekte. 2011 habe man den Verein ProKids“ in Baden-Württemberg unterstützt. Für 2012 suchte der Club ein Projekt im Osten Deutschlands.

Thomas Fischer erhielt vom Vorstand den Auftrag, einen geeigneten Empfänger zu suchen. Über die Stadtverwaltung wurde der Kontakt zum Frauen- und Familientreff geknüpft. Fischer traf sich mit Sabine Horn und ließ sich von der Arbeit des Treffs - Träger ist der Demokratische Frauenbund (dfb) - berichten. Er sei beeindruckt gewesen, gesteht er an diesem Abend. Und auch der Vorstand befand, dass die jährliche Spende bei den Seelowern bestens angelegt ist. Vor allem die Aussicht, dass mit dem Geld Kinder, deren Familien sich den Teilnehmerbetrag nicht leisten könnten, einen Ferienaufenthalt bekommen, habe den Bundesvorstand überzeugt.

An diesem Abend ist Thomas Fischer mit weiteren Club-Mitgliedern - sowohl aus der Seelower Region als auch aus Berlin - in den Treff gekommen, um das Geld zu übergeben. „Das können wir so gut gebrauchen“, freut sich Sabine Horn. Mit dem Frizz werde sie bestimmt tolle Ferientage für einige der Kinder, die sie im Rahmen des Familienprojekts betreut, finden.

Uta Möglin ist extra aus Potsdam gekommen, um namens des dfb-Landesvorstandes Danke zu sagen. „Das ist für uns eine Riesensumme“, bestätigt sie. Denn der Verband sei vor allem auf Spenden angewiesen, um seine soziale Arbeit leisten zu können. Sie lobt die Atmosphäre in der Seelower Einrichtung und das Engagement von Sabine Horn. Die Aktion werde man landesweit public machen. Bürgermeister Jörg Schröder freut sich, dass der Fan-Club sich für Seelow entschieden hat. Hier gehe es um soziale Netzwerke. Angesichts leerer kommunaler Kassen sei jede Spende willkommen. Das Dankeschön geht auch an Maik Lenser und Torsten Bieder, die als Dauer-Sponsoren des Treffs ebenfalls gekommen sind.

MOZ - Doris Steinkraus 12.03.2012 17:47 Uhr

Quelle: http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/seelow/artikel7/dg/0/1/1013017/


Spendenprojekt 2012 - Spendensumme € 5.996,51.-



Freut sich über die großzügige Spende des Frei.Wild Supporters Clubs: Dr. Heinz Hörster nimmt das Geld in Anwesenheit einiger Mitglieder aus der Region entgegen. Foto: Jendrik Peters

Knapp 6000 Euro für die Familienstiftung
„Sauerei bei Echo-Verleihung“


Ladbergen - Sie haben sich ins Zeug gelegt, die Mitglieder des Frei-Wild Supporter Clubs. 5996,51 Euro erhält die Familienstiftung Ladbergen. „Phänomenal“, freut sich Vorsitzender Dr. Heinz Hörster.
Von Jendrik Peters


Es waren Superlative wie „phänomenal“ und „unglaublich“, die am Samstagnachmittag mehrfach die Rede des Vorsitzenden der Familienstiftung Ladbergen, Dr. Heinz Hörster, bestimmten.

Der Frei.Wild Supporters Club hat seine jährliche Spende der Familienstiftung gewidmet und überwies der Gruppe mit dem Motto „Leichter Leben mit Kindern in Ladbergen“ stolze 5996,51 Euro. „Damit können wir ein ganzes Jahr Nachhilfe finanzieren“, freute sich der Vorsitzende Hörster im Rahmen der Übergabe auf dem Hof Jasper-Hildebrand in Ladbergen.

Familienstiftung Ladbergen hilft Kindern in schwierigen Situationen

Die Familienstiftung Ladbergen hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders Kindern in schwierigen Situationen zu helfen und im Alltag zu unterstützen. So hat die Stiftung unter anderem eine Nachhilfe-Initiative gestartet, die sich großer Beliebtheit erfreut.

In Gruppen von zwei bis drei Kindern geben Nachhilfelehrer Hilfestellungen bei den Hausaufgaben und üben für Klausuren. „Die Lehrer verzichten dabei oft auf ihren Lohn oder nehmen in Kauf, dass dieser nicht so hoch ist wie in professionellen Nachhilfeeinrichtungen“, freut sich Heinz Hörster.

Entscheidender Hinweis aus Warendorf

Dass ausgerechnet die Ladberger Familienstiftung für die großzügige Spende des Frei.Wild Supporter Club ausgewählt wurde, ist dem Hinweis eines Supporter-Mitglieds aus Warendorf zu verdanken. „Wir wollen keinen Organisationen mit großen Trägern im Rücken helfen, sondern denen, die das Geld wirklich gebrauchen können“, schildert Melanie Dück, vom Vorstand des Supporters Club die Intention der Aktion. „Wir wollen wissen, dass das Geld wirklich ankommt und nicht für Verwaltung verwendet wird.“

Nach einigen Informativen Gesprächen mit Stiftungsmitglied Lothar Molenkamp habe sie sich mit ihren Vorstandskollegen dafür entschieden, dass die Familienstiftung das richtige Projekt für die jährliche Spende sei. Der Betrag von 5996, 51 Euro wurde im Rahmen von verschiedenen Aktionen der Supporters gesammelt. Busfahrten und Regionaltreffen, Versteigerungen, gemeinsame Unternehmungen wie Kegeln oder Blutspenden, von Mitgliedern organisierte Spendenkonzerte oder Verkäufe bestimmter Fanartikel sorgten für den großen Betrag.


„Keiner muss sich schämen, weil er seine Heimat liebt.“
Dr. Heinz Hörster, Familienstiftung Ladbergen


Der Frei.Wild Supporters Club zählt gut 3000 Mitglieder in ganz Europa. Vergangene Woche stieß das erste Mitglied aus China hinzu. „Ich finde es phänomenal, dass sich Jugendliche dafür einsetzen, Kindern in Not zu helfen“, verdeutlicht Dr. Heinz Hörster seine Freude über die Spende.

Aus aktuellem Anlass ging Hörster in einem Nachsatz auch auf die Diskussionen um den Ausschluss der Band Freiwild vom Echo aus: „Es ist eine Sauerei, was im Rahmen der Echo-Verleihung passiert ist. Keiner muss sich schämen, weil er seine Heimat liebt.“ Leider gebe es einige „braune“ Fans der Gruppe, welche die Liedtexte der Band auf ihre Art interpretieren und den Ruf der Musikgruppe so kaputt machen würden.

Umso wichtiger sei es, dass es Menschen wie den Supporters Club gebe, die sich aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen.

Mo., 25.03.2013

Quelle:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Ladbergen/2013/03/Knapp-6000-Euro-fuer-die-Familienstiftung-Sauerei-bei-Echo-Verleihung


Spendenprojekt 2013 - Spendenübergabe FWSC für Kinderherzen heilen





Am 05. April 2014 war es nun endlich auch soweit, die im Jahre 2013 gesammelten Spendengelder des FWSC für den Verein „Kinderherzen heilen“ in Gießen zu übergeben. Es kam ein stattlicher Betrag von € 6.600,00 zusammen, die Melli vom FWSC Vorstand mit ein paar FWSClern gemeinsam dort den freudigen Mitarbeitern überbringen konnte.
 
Wir Danken von Herzen all denjenigen, die die FWSC Spendensammlung auch im Jahre 2013 kräftig unterstützt haben, sei es durch einen Obolus in die Spendenkasse im Showtruck, Sammlungen und Versteigerungen bei Regionstreffen/Busfahrten, Erlös aus Ebay Versteigerungen zu diesem Projekt und und und.



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Hier gehts zum Forum Thread !!!
Spendenprojekt 2014 - Spendenübergabe FWSC für den Verein Aschaffenburger Kinderträume





ASCHAFFENBURG.
Über eine Spende in Höhe von 5555 Euro kann sich der Verein Aschaffenburger Kinderträume freuen. Gespendet hat das Geld der Frei-Wild-Supportes-Club (FWSC), der es sich nach eigener Aussage zur Aufgabe gemacht hat, Kindern in Not zu helfen. Die jährlichen Spenden kommen bei Busfahrten, Regionstreffen, Konzertbesuchen und andern gemeinsamen Unternehmungen zusammen, so der Verein.

Im Zeughaus in Aschaffenburg übergab jetzt Melanie Dück vom FWSC das Geld an Lothar Reichert, Vorsitzender Kinderträume (Bildmitte) im Beisein von Vereinsmitgliedern.
red/Foto: Christine Blume-Esterer

Spendenprojekt 2015 - Spendenübergabe FWSC für den Jugendclubs „Young Generation“





Schönebeck.
Über einen unverhofften Geldsegen von 5000 Euro freuen sich die Verantwortlichen des Jugendclubs „Young Generation“.
Von Julia Schneider

Schönebeck l Ihren Augen traute Trixi Ziener nicht recht, als sie eine Mail des „Frei.Wild Supporters Clubs“ aus Sachsen-Anhalt bekam. Darin wurde Die Leiterin des Schönebecker Jugendclubs „Young Generation“ über eine Spende informiert, die die Fans der deutschen Band „Frei.Wild“ in den vergangenen Monaten gesammelt hatten. „Ich dachte, ehrlich gesagt, an einen Kommafehler, denn ich konnte nicht glauben, dass jemand 5000 Euro für uns sammelt“, erinnert sich Trixi Ziener. Bei erneuter Kontaktaufnahme mit den Unterstützern wurde aber klar: Es waren tatsächlich 5000 Euro, die nun an die „Young Generation“ übergeben werden konnten.

Den „Frei.Wild Supporters Club“ gibt es in ganz Deutschland. Die einzelnen Fan-Gemeinden sind groß nach Bundesländern und Regionen aufgeteilt, haben aber einen gemeinsamen, zentralen Vorstand. Und dieser Vorstand wählt in jedem Jahr ein neues Projekt aus, das die Fangemeinde aus ganz Deutschland dann mit vereinten Kräften unterstützt. Zumeist seien es kleine, regionale Vereine oder Einrichtungen, die keinen großen Träger im Hintergrund haben, deren Arbeit mit Geld unterstützt wird. „Jede Region schlägt ein Projekt vor, der Vorstand entscheidet dann, welches genommen wird“, erläutert Antje Walter vom „Supporters Club“ Sachsen-Anhalt. In diesem Jahr wurde aus den vielen vorgeschlagenen Projekten nun der Schönebecker Jugendclub ausgewählt.

Doch wie kam es dazu? Bereits im vergangenen Jahr hatte Trixi Ziener Kontakt mit dem Management der Band „Frei.Wild“ aufgenommen, erzählt sie. „Viele unserer Jugendlichen sind Fans“, sagt sie. So habe die Leiterin sich mit der Bitte um Freikarten an das Management gewandt. Weil die Pädagogin aber nie vergisst, auf „ihren“ Jugendclub aufmerksam zu machen, beschrieb sie in ihrer Mail ausführlich, aus welchen sozialen Hintergründe die Jugendlichen im „Young Generation“ kommen und wie sich die Situation in dem gut besuchten Jugendclub darstellt. Täglich 150 Besucher

Freikarten schickte das Management – vier Jugendliche fuhren mit Trixi Ziener als Betreuerin im vergangenen April zum Konzert in die Magdeburger Getec-Arena. Später meldete sich das Management allerdings erneut bei der Leiterin. „Sie haben geschrieben dass sie sehr beeindruckt von dem Profil unserer Einrichtung waren und vermittelten den Kontakt zu der Fan-Gemeinschaft“, erinnert sie sich. Der „Supporters Club“ in Sachsen-Anhalt forderte nochmals eine Einrichtungs-Beschreibung von Trixi Ziener ab und informierte sich weiter über die Internet-Plattform Facebook über „Young Generation“.

Irgendwann kam die Zusage – die Fans der Band hatten sich entschieden, für die Einrichtung zu sammeln. „Wenn einmal entschieden ist, wofür wir sammeln, machen sich alle ‚Supporters‘ dafür stark“, erläutert Antje Walter das Vorgehen der „Frei.Wild“-Fans. So kannten plötzlich nicht nur rund 5000 Musik-Fans in ganz Deutschland und auch im Ausland den Schönebecker Jugendclub, sondern ersannen dazu noch eigene Ideen, um Trixi Ziener und „ihre“ Jugendlichen zu unterstützen. Die „Supporters“ sammelten bei Busfahrten und Regionstreffen, durch Versteigerungen, bei verschiedenen gemeinsamen Unternehmungen wie Kegeln oder Blutspenden, durch Verkäufe und vieles mehr.

Schließlich kamen 5000 Euro zusammen, die einzelne Fans dem „Young Generation“ jetzt überbrachten. Bei einer Führung durch den Club staunten sie nicht schlecht. Derzeit sind es an jedem Nachmittag rund 150 Kinder und Jugendliche, die die Einrichtung besuchen. Diese mit zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, nämlich Trixi Ziener und Andrea Sommer, und einigen Ehrenamtlichen zu betreuen, geht an Grenzen. Doch die Einrichtung an der Welsleber Straße liegt genau in einem Gebiet, in dem nicht nur Jugendliche aller möglichen sozialen Schichten, Hintergründe und Gesinnungen zusammenkommen, sondern wo nun auch viele Flüchtlingsfamilien vorübergehend oder längerfristig einquartiert sind. Die Betreuer der Flüchtlingskinder und -jugendlichen kam ganz plötzlich zu dem Aufgabenfeld der Club-Mitarbeiterinnen dazu – anfangs waren es sogar 200 Besucher, die sie täglich zu betreuen hatten. Clubleiterin recherchierte

Multikulti herrscht in dem Jugendclub, die Besucher sind verschieden alt, hören unterschiedliche Musik, sprechen verschiedene Sprachen, haben verschiedene Kleidungsstile und politische Ansichten. Probleme sind da programmiert. „Aber wir haben es irgendwie geschafft, dass alle miteinander auskommen, die Großen sich um die Kleinen kümmern, jeder Verantwortung übernimmt“, sagt Trixi Ziener. „Wie genau wir das jeden Tag machen, wissen wir manchmal selbst nicht. Aber wir machen es.“ So viel Eifer beeindruckt die Gäste. Sie begrüßen das Konzept des „Young Generation“.

Die Band „Frei.Wild“ war lange Zeit dafür verpönt, rechtes Gedankengut zu streuen. Die Mitglieder des Fan-Clubs distanzieren sich offen davon. „Das ist und war nie so. Sonst wäre ich kein Fan“, sagt Antje Walter und bedauert, dass ihrer liebsten Band noch immer dieser Makel anhaftet. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich aus genau diesem Grund recherchiert, bevor ich von euch eine Spende annehme“, gibt Trixi Ziener offen zu. „Ich habe mir im Internet viele Infos geholt und die Musik der Gruppe angehört. Und ich glaube auch nicht mehr an dieses Gerücht. Würde das stimmen, würdet ihr mit Sicherheit auch nicht unseren Jugendclub unterstützen, in den Jugendliche aus zehn verschiedenen Kulturkreisen kommen.“

Mit dem Geld wollen die Mitarbeiter den Tanzraum des „Young Generation“ fertigstellen, einen neuen Tanzspiegel, eine Musikanlage und vieles mehr finanzieren.

Quelle: http://www.volksstimme.de/lokal/schoenebeck/20160427/spende-multikultureller-club-freut-sich-ueber-geld